Ansprechpartner
Bernd Gerberding
Leitung Rettungsdienst
Tel.: 05151 4012-28
b.gerberding[at]drk-hameln-pyrmont[dot]de
Kaiserstraße 34
31785 Hameln
Fahrzeuge im Rettungsdienst
Rettungswagen
Bei Notfällen wird immer ein Rettungswagen (RTW) durch die Rettungsleitstelle alarmiert. Das Fahrzeug bietet die Möglichkeit, Patienten geschützt vor äußeren Einflüssen (Kälte, Hitze, Regen) zu versorgen. Die Bauweise der Fahrzeuge bietet dem Rettungsdienstpersonal die Möglichkeit, Patienten optimal zu versorgen.
Zur Behandlung von Notfallpatienten sind RTW mit einer umfangreichen medizinischen Ausrüstung ausgestattet. Hierzu gehören neben Medikamenten, Infusionen und Medikamenten auch eine Reihe von speziell für den Rettungsdienst entwickelten Geräten. Durch die eingesetzten 12-Kanal EKG können die Vitalparameter der Patienten überwacht und lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen behandelt werden. Mit Hilfe der Beatmungsgeräte kann die Gabe von Sauerstoff oder wenn erforderlich auch eine künstliche Beatmung durchgeführt werden. Für die Rettung von verunfallten Personen stehen Vakuummatratze, Schaufeltrage, Spineboard und Luftkammerschienen zur Verfügung. Jeder Rettungswagen ist gleichermaßen kind- und erwachsenengerecht ausgestattet und kann sogar als Kreißsaal dienen. Die gesamte Ausrüstung wie Notfallrucksack, EKG etc. kann entnommen werden und so unmittelbar am Patienten z. B. in der Wohnung eingesetzt werden.
Notarzteinsatzfahrzeug
Notarzteinsatzfahrzeuge werden durch einen Rettungsassistenten und einen Notarzt besetzt. Die medizinische Ausstattung ähnelt dem eines Rettungswagen, zusätzlich kann der Notarzt auf ein breites Spektrum an Medikamenten (insbesondere Schmerzmittel) zurückgreifen.
Das Notarzteinsatzfahrzeug wird im sogenannten Rendezvous-System zeitgleich mit dem Rettungswagen alarmiert. Beide Fahrzeuge fahren zum Einsatzort, treffen sich dort zum Rendezvous zwischen NEF und RTW. Großer Vorteil dieses Systems ist die hohe Flexibilität. Häufig ist nach erfolgter Untersuchung und Behandlung die Transportbegleitung des Notarztes ins Krankenhaus nicht erforderlich, so dass der Notarzt im Bedarfsfall bereits zum nächsten Notfall alarmiert werden kann.
Intensivtransportwagen
Ein Intensivtransportwagen wird für die Verlegung von intensivpflichtigen Patienten zwischen zwei Krankenhäusern eingesetzt. Als „rollende Intensivstation“ bietet ein ITW dem begleitenden Notarzt nahezu alle Möglichkeiten der intensivmedizinischen Versorgung.
Krankentransportwagen
Der komfortable Krankentransportwagen (KTW) dient Patienten, die während einer Fahrt zwar nicht aufwendig medizinisch, jedoch fachlich betreut werden müssen. Eine Krankentrage ermöglicht den Liegendtransport, ein Tragestuhl die Beförderung im Sitzen. Sollte es während eines Krankentransportes zu Komplikationen kommen und sich der Zustand des Patienten verschlechtern, kann das Rettungsdienstpersonal sofort fachgerecht reagieren. Hierfür sind die Fahrzeuge mit Notfallkoffer, Beatmungsgeräten und Defibrillatoren ausgestattet.
Behindertentransportwagen
Der Behindertentransportwagen ist für die Beförderung von behinderten Kindern zur Schule sowie von Rollstuhlfahrern vorgesehen. Die Fahrzeuge verfügen am Heck über eine Rampe mit der die Rollstuhlfahrer sicher in das Fahrzeug gelangen.
Pkw
Die Pkw werden zur Beförderung von Patienten, die nicht auf die Ausstattung eines Krankentransportwagen angewiesen sind, sowie den Transport von Blut oder Material im Auftrage der heimischen Krankenhäuser, eingesetzt.








